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Australiens Mittel für EZ sind seit 2004 stark gestiegen und lagen 2007 bei 2,67 Mrd. USD oder 0,32% ODA/GNI. Zielmarke für 2015 ist 0,5% ODA/GNI.

Der bilaterale Anteil lag 2007 bei 86%. 54% der bilateralen Mittel gingen an „lower MICs“ und nur 20% an LDCs (entsprechend 0,06% des GNI an LDCs gegenüber dem UN-Ziel von 0,15%). Zoll- und quotenfreie Einfuhr für alle Güter aus LDCs wird seit 2003 gewährt (S. 33).

Der multilaterale Anteil lag mit 14% weit unter dem Durchschnitt des DAC von 25%. Hauptempfänger waren hier die Weltbank und ADB. Eine Erhöhung ist geplant, vor allem durch die Umsetzung einer neuen Initiative namens „UN-Partnerschaft für die MDGs“.

Durchführungsorganisation: Über 85% der bilateralen Mittel werden dem Bericht zufolge von AusAID umgesetzt, einer unabhängigen Institution unter Federführung der Abteilung für Äußeres und Handel. Die Strategie „AusAID 2010“ nennt folgende Aufgaben von AusAID: Beratung im EZ-Sektor und Erstellung von Entwicklungspolitiken; Entwicklung und Umsetzung hochqualitativer Programme; und Aufbau von Kapazitäten und Systemen zwecks Erhaltung institutioneller und technischer Fähigkeiten.

Hauptsektor war „soziale Infrastruktur und Dienstleistungen“, gefolgt von „Regierungsführung und Zivilgesellschaft“, Gesundheit und Bildung. Hier gab es einen starken Anstieg der Programme in den Sektoren Regierungsführung und Gesundheit bei gleichzeitigem starkem Rückgang im Bildungssektor.

Institutionelle Anpassungen von AusAID auf Herausforderungen bei CapDev:

Personal: Gegenwärtig beschäftigt AusAID etwa 1100 Mitarbeiter (700 nationale und 400 lokale Experten), ein Anstieg von knapp 50% seit 2004. Die Hälfte ist vor Ort stationiert (gegenüber 40% vor vier Jahren). Die lokalen Experten stellen 71% der Mitarbeiter vor Ort.

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